Ein erster Test auf dem Eis für den EHC Bad Aibling gegen Luchse München, über den sich streiten lässt: Wie schwer wiegt das Ergebnis? Gar nicht, das 8:11 (5:4/1:4/2:3) ist sekundär. Was zählt, sind Aufschlüsse über Einsatz, Laufverhalten, Passgenauigkeit und Befolgen der von Trainer Mike Fröhlich ausgegebenen taktischen Disziplin - die war krititikwürdig. Denn: "Einer sollte forechecken, zwei bis drei haben"s gemacht", war der Coach über die Eigensinnigkeit seiner Spieler angesäuert.
DEs fehlte dann in der Defensive, die Mike Fröhlich als hakend empfunden hatte. Dabei hatte die Mannschaft gut begonnen, war wiederholt in Führung gegangen und hatte das erste Drittel so auch abgeschlossen. Nach dem Kampf kam Krampf: Im Mittelabschnitt fiel Christoph Splitter verletzt aus, es gab zwei Doppelstrafen (2x10), so dass die erste Sturmreihe komplett ausfiel. Die Münchner drehten auf 6:8 und gaben trotz eines engen letzten Drittels den Sieg nicht mehr aus der Hand. Erstmals offiziell hütete Neuzugang Georg Hirschvogel das Tor (im Restdrittel Andi Ringer). Noch nicht dabei waren unter anderem die beiden 21-jährigen Neuzugänge und Ex-Klosterseer Alfons Reitberger (Stürmer) und Fabian Lankus (Verteidiger). EHC-Torschützen: Splitter, Aßbichler (2), Kerti, Carbin Chr. Spicker, Niedermaier, F. Spicker.
Im nächsten Heim-Testspiel am Sonntag, 4. Oktober, 18.45 Uhr, heißt der Gegner TSV Schliersee.
ew
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