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Es begab sich an einem Wintertag im Jahre des Herrn 2011.
Die Ritter und Knappen vom Orden der Aibdogs zogen mit ihrem Gefolge nach Fürstenfeldbruck um sich mit den dortigen Kreuzrittern im juste à plaisance, dem freundschaftlichen Kampfe zu messen.
In den Gemächern legte man die Rüstungen an und besichtigte alsbald die Arena, die unbedacht den Unbilden der Witterung ausgesetzt war. Nach den ersten Schritten auf dem weichen Boden der Kampfstätte, der zudem teils mit Reisig bedeckt ward, erhob sich lautes Wehklagen aus den Reihen der Ritter. Die Junker schwiegen still und bestaunten das Klagen der Ritter.
Da man aber schon die beschwerliche Reise vollzogen hatte, beschied der aibdogliche Fürst, dass trotz der Widernisse zu beginnen sei. Die Herolde riefen den Beginn der Tjost aus und das Messen hub an. Alsbald erkannten die Edlen der Aibdogs, dass die Kreuzritter jeden Respekt vermissen liessen. Sie rempelten und hakten, sie checkten und drängten, dass es nur so zum fürchten war. Erneut erscholl lautes Wehklagen aus den Reihen der Aiblinger Ritter. Obwohl das erste Gefecht zur Gunst unserer Recken verlief, beklagten sie weiter ihr Schicksal und die Entscheidungen der Turnierrichter.
Das Klagen wurde so laut, dass es den Richtern missfiel. Sie befragten das Orakel und gaben bekannt, dass der nächste Zweifler 10 Minuten Zeit im Karzer erhielte, um frommeren Gedanken zu frönen.
Die nächsten beiden Gefechte wurden vom Schicksal für die Kreuzritter entschieden. Am Ende des ersten Waffengages vernahmen die Richter einen Ritter der Aibdogs, dem Gegner vor die Füsse speiend. Sie prophezeiten ihm, seiner selbst beim nächsten Vergehen von gleich mehreren Turnieren zu absentieren. Um das weitere Geschick zum Guten zu wenden, wies der Fürst die körperliche Säuberung des Ritters an und verbannte ihn aus der Arena. Der Elende musste ohne Rüstung auf der Ritterbank verweilen.
Das Schicksal nahm unterdes seinen verhängnisvollen Lauf. Auch die nächsten sechs Gefechte entschied das Schicksal den Kreuzrittern zur Gunst, nur eines entschieden die Unseren für sich. Die Richter verteilten ihre Gunst und urteilten wie es sich gehört. Ein böser Zauber schien über unseren Recken zu liegen, ähnlich dem, der einst Dornröschen überkam. Zwei Aiblinger Knappen gar wurden derart arg bedrängt, dass sie nur noch ermattet dem Laufe des Gefechtes folgen konnten.
Im dritten Waffengang ereilte zwei unserer Ritter ihr Schicksal. Sie verbrachten jeweils 2+10 Minuten im Karzer, der eine für lautes Wehklagen und der andere für einen Bandencheck. Der Waffengang wurde erbittert mit nur sieben Rittern und Knappen weiter gefochten, die Luft zum Atmen fehlte oft.
Jedoch der Kreuzritter drückende Übermacht bewirkte einen Sinneswandel der Unseren. Es war wie des Prinzen Kuss auf Dornröschens Antlitz. Sie besannen sich Ihrer Tugenden und drängten und checkten und hakten und rempelten, dass es eine wahre Freude war. So trutzten Sie den Kreuzrittern und obsiegten die letzten vier Gefechte. Der Möglichkeiten gab es viele mehr, jedoch war oft das Schicksal gegen uns.
Hörte jemand auf mich, so würde er allen Knappen für ihren Mut und Einsatz den Ritterschlag verleihen.
Und die Moral von der Geschicht: Kämpfe lieber, jammern hilft Dir nicht!
Endstand Aibdogs vs. Crusaders = 6:8
Tore und Assists:
05. Minute Patrick Klotzsch
30. Minute Patrick Klotzsch, assistiert von Bastian Gietl
42. Minute Florian Roth
42. Minute Patrick Klotzsch, assistiert von Leon Häcker
56. Minute Michael Altenkirch assistiert von Patrick Klotzsch und Leon Wohlers
59. Minute Patrick Klotzsch assistiert von David Meyrl
Autor: Peter Weinreich |